D-01-22
Richtlinien über den Einbezug von ESG-Präferenzen
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Auch wenn wir bereits mehrfach auf die mangelhafte Berichterstattung über die „leading cases“ der Aufsichtskommission für das Bankwesen (im Folgenden: die Kommission) hingewiesen haben, muss doch festgestellt werden, dass die jüngste Veröffentlichung eine Reihe interessanter und selten behandelter Fragen aufwirft. Unter diesen möchten wir in erster Linie auf eine Präzisierung zum Anwendungsbereich der Vereinbarung über die Sorgfaltspflicht der Banken (nachfolgend: VSB oder Vereinbarung) im Zusammenhang mit Kreditkartengeschäften hinweisen. Zunächst sei daran erinnert, dass die SSP 20 grundsätzlich für alle geschäftlichen[...]
In einem Urteil RR.2023.127-133 vom 20. Januar 2026 weist das Bundesstrafgericht (BStGer) die Beschwerden gegen einen Entscheid zurück, mit dem die Herausgabe der beschlagnahmten Gelder an Russland angeordnet, das Verfahren jedoch bis zu einer günstigen Entwicklung der internen Lage ausgesetzt wird. Es entscheidet ohne Kosten und verweist den Fall an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) zurück, damit dieses über die Anwendung von Art. 1a IRSG entscheidet, wonach die Zusammenarbeit insbesondere mit der öffentlichen Ordnung der Schweiz vereinbar sein muss.[...]
Kann PostFinance die Eröffnung eines Bankkontos mit der Begründung verweigern, dass die Geschäftsbeziehung unverhältnismässig hohe Kosten verursachen würde? In einem zur Veröffentlichung bestimmten Kurzurteil lässt das Bundesgericht diese Frage noch völlig offen. Es stellt jedoch klar, dass ein Kunde, der eine Klage auf Eröffnung eines Bankkontos erheben möchte, sich nicht auf den besonderen Gerichtsstand des Verbrauchers gemäss Art. 32 ZPO berufen kann (4A_115/2025 vom 12. Januar 2026). Im Jahr 2022 beantragt ein in Genf wohnhafter ausländischer Politiker die Eröffnung eines[...]
Das Bundesgericht hat die Frage der Verpflichtung zur Rückerstattung von Retrozessionen in einer Execution-only-Beziehung mehrfach offen gelassen (vgl. insbesondere Fischer, cdbf.ch/1338). Im Urteil 4A_149/2025 vom 12. Januar 2026, das zur Veröffentlichung bestimmt ist, urteilt es, dass die von einer Privatbank im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Anlagefonds und strukturierten Produkten erhaltenen Vergütungen unter den gegebenen Umständen nicht rückerstattet werden müssen. Die Beziehung zwischen den Parteien war eine reine Execution-Only-Beziehung, und die streitigen Vergütungen waren im vorliegenden Fall nicht geeignet, einen[...]
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