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D-01-22

Richtlinien über den Einbezug von ESG-Präferenzen

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Digital Omnibus II

Auf dem Weg zu einer pragmatischeren Umsetzung der KI-VO

Im November 2025 stellte die Europäische Kommission das Digital Omnibus Package vor. Der zweite Teil (der „Digital Omnibus II”) schlägt mehrere gezielte Anpassungen der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz (KI-VO / RIA) vor, die ein zentrales Ziel verfolgen: die Umsetzung der Verordnung angesichts der ersten festgestellten Schwierigkeiten zu verbessern und gleichzeitig die Architektur des Gesetzes beizubehalten, die auf der Bewertung der Risiken eines KI-Systems (SIA) oder eines KI-Modells für allgemeine Zwecke (GPAIM) basiert. Wie bereits in einem früheren Kommentar[...]

Rückvergütungen und Berufsverbot

Vergleichende Perspektiven aus dem Strafrecht und dem Überwachungsrecht

Macht sich ein Vermögensverwalter, der während zehn Jahren Rückvergütungen erhält, ohne seine Kunden darüber zu informieren, der ungetreuen Geschäftsführung schuldig und kann ihm ein Berufsverbot im Sinne von Art. 67 StGB auferlegt werden? Das Bundesgericht beantwortet diese beiden Fragen in seinem Urteil 6B_431/2024 vom 10. November 2025 bejahend. Konkret wird einem Vermögensverwalter vorgeworfen, zwischen 2006 und 2016 Rückvergütungen erhalten zu haben, ohne seine Kunden darüber zu informieren. Der Vermögensverwalter erhielt von der Depotbank 25 % der jährlichen Depotgebühren, 60 %[...]

Mitteilung der FINMA

Klarstellungen zur Verwahrung von Krypto-Assets

Das wachsende Interesse an Krypto-Assets ging in der Schweiz mit einer raschen Entwicklung von Dienstleistungen zur Verwahrung dieser Vermögenswerte einher. Vor diesem Hintergrund hat die FINMA am 12. Januar 2026 ihre Mitteilung zur Aufsicht 01/2026 über die Verwahrung von Krypto-Assets veröffentlicht. Darin erinnert sie an die rechtlichen Grundlagen für die Verwahrung und die Herausgabe dieser Vermögenswerte im Falle einer Insolvenz der Verwahrstelle und weist gleichzeitig auf die Risiken hin, die mit bestimmten Konstellationen verbunden sind, insbesondere bei der Inanspruchnahme ausländischer[...]

Beschlagnahme und Geldwäscherei

Anwendbare Methode bei Vermischung von illegalen und legalen Bankguthaben

In einem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil entscheidet das Bundesgericht über die anwendbare Methode zur Trennung von Bankguthaben, die aus einer Straftat stammen, von legalen Bankguthaben, die auf demselben Konto hinterlegt sind (7B_65/2023 vom 5. Dezember 2025). Im Jahr 2010 eröffnet die Bundesanwaltschaft («BA») ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Geldwäscherei von Vermögenswerten aus in Russland begangenen Straftaten (Art. 305bis Ziff. 1 und 2 StGB). Im Wesentlichen wurde der russische Fiskus durch eine Veruntreuung von Geldern in Höhe von[...]

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