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Finanzmarktinfrastrukturen

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Event-Werbung

Die Verurteilung des CEO muss angekündigt werden

Nach einer Fusion kann das übernehmende Unternehmen von der SIX für einen Verstoss verurteilt werden, den das übertragende Unternehmen begangen hat. Zudem muss die Verurteilung des CEO gemeldet werden, auch wenn es sich um Handlungen handelt, die in einem anderen Unternehmen begangen wurden ((endgültiger) Schiedsspruch des Schiedsgerichts der SIX vom 26. August 2024). Ein Delegierter des Verwaltungsrats und CEO einer an der SIX kotierten Gesellschaft wird wegen gewerbsmässigen Betrugs und ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilt, die er in einem anderen Unternehmen begangen[...]

Aufsicht über die Finanzmärkte

Weniger Rechte in der internationalen Kooperation ?

Eine grenzüberschreitende Finanzmarktaufsicht und eine gute internationale Zusammenarbeit sind für die Stabilität und Integrität der globalen Finanzmärkte von entscheidender Bedeutung. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat kürzlich eine Änderung des Bundesgesetzes über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG), des Revisionsaufsichtsgesetzes (RAG) und des Gesetzes über die Schweizerische Nationalbank (NBG) in die Vernehmlassung geschickt, um den Schweizer Rechtsrahmen an die aktuellen Bedingungen der internationalen Zusammenarbeit anzupassen. Dieser Kommentar konzentriert sich ausschliesslich auf die vorgeschlagenen Änderungen des FINMAG. Der Vorentwurf tendiert dazu, die Regeln[...]

Initial Coin Offering

Wann werden Investment-Token (Token) zu Wertpapieren ?

In einem Urteil vom 16. Januar 2024 (B_4185/2020) bestätigte das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) eine Verfügung der FINMA vom 19. Juni 2020, in der festgestellt wurde, dass eine Schweizer Gesellschaft und einer ihrer Verwaltungsräte als Gruppe mangels Bewilligung eine unerlaubte Effektenhandelstätigkeit als Emissionshaus geführt hatten, das gewerbsmässig öffentlich Effekten in Form von Anlagetoken (Tokens) angeboten hatte. Im Rahmen eines Initial Coin Offering (ICO) bei einem ausländischen Emittenten hatten die Schweizer Gesellschaft und einer ihrer Direktoren Token gekauft. Diese Token waren nicht voll[...]

Fortsetzung und Ende bezüglich der Credit Default Swaps auf Credit Suisse

Es gab keinen Konkurs, der ein Kreditereignis darstellte

Am 17. Mai traf das Europe Middle East & Africa Credit Derivatives Determinations Committee (DC) der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) eine erste Entscheidung darüber, dass es bei Credit Default Swaps (CDS) auf nachrangige Anleihen der Credit Suisse zur Tilgung der Additional Tier 1 (AT1)-Anleihen keine staatliche Intervention gegeben habe, die ein Kreditereignis darstellte. Am Tag nach seiner Entscheidung erhielt der DC einen zweiten Antrag, um festzustellen, ob in Bezug auf dasselbe Ereignis ein Konkurs als Kreditereignis eingetreten war,[...]

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